Schüleraustausch Italien

Unser Trip nach Mailand begann am Montag, den 05.10. um 6.00 Uhr ab Hamburg. Nach einem einstündigen Flug landeten wir am Flughafen in Mailand, wo wir von zwei Lehrkräften abgeholt und zum Collegio Rotondi gebracht wurden. Dort trafen wir unsere Austauschschüler, welche uns dann unter anderem die Bibliothek, die Kirche und das Museum der Schule zeigten. Nach einer kleinen Mittagspause wurde unsere Führung fortgesetzt und mit einem Fußball- bzw. Volleyballspiel mit gemischten Mannschaften beendet. Danach gingen wir mit unseren Gastschülern nach Hause und lernten uns etwas kennen. Abends trafen wir uns alle wieder, um gemeinsam Pizza zu essen. (MH/CE)

Am Dienstag, den 06.10.2015, besuchten wir die Expo 2015, bei der verschiedenste Länder unter den Mottos "Feeding the planet" und "Energy for life" eine Facette ihrer Kultur vorstellten. Jedes teilnehmende Land bekam hierfür einen "Pavillon" zur Verfügung gestellt, allerdings handelte es sich dabei eher um extravagante Gebäude oder riesige, abstrakte Skulpturen mit Innenraum für die Ausstellung. Besonders außergewöhnlich war der "Future Food District", ein Supermarkt der Kette Coop. Seine Größe verdankte er der logistisch großzügigen Verteilung der Produkte, die sich aber als essentiell für das Konzept des Supermarktes herausstellte. Denn über den Regalen hingen Bildschirme, die Informationen wie Nährwerte und Herkunft des Produktes und die Menge an durch die Produktion verursachtem Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre anzeigten. Dafür musste man sich lediglich vor das Regal stellen und auf das gewünschte Produkt zeigen. (MD)

We got so used to speaking English with our Italian friends that I feel I should write in English, too. Well, on Tuesday we visited the expo of Milano and it was very impressive and interesting. At 6 o‘clock my host friend and me had to get up because we had to drive about 90 minutes to get there. When we arrived at the Expo we split up in groups to explore the great Expo ground on our own.
It was quite difficult to get in some of the interesting pavilion of the various countries, because the more excitingly the country presented itself, the longer were the queues and waiting time outside their pavilion. At some attractive places, people queued up for 4 to 6 hours just to get inside. Therefore, we decided to visit to more unknown and no so special pavilion.
The most impressive building which I saw was a big tower -  The Tree of Life - which looked indeed like a tree. There were outstanding light shows throughout the day and especially in the evening. A perfect fusion of music, light and water fountains!
But even the standard pavilions and buildings were very modern or made out of wood and they looked very nice too. All in all the Expo of Milano was awesome and a lot of fun. (BD/AK)

Besonders lohnend fanden wir unseren Besuch des Pavillons „New Holland“. In diesem Pavillon wurden unterschiedliche landwirtschaftliche Maschinen präsentiert, wie zum Beispiel einen Mähdrescher.  Außerdem konnte man, wenn man etwas Zeit zur Verfügung hatte, zwei Simulatoren ausprobieren. Im ersten Simulator einen Mähdrescher und im zweiten Simulator sollte man ein Feld mit einem Traktor und einer Sämaschine bestellen. Auch die Teilnahme an einem Quiz wurde angeboten und waren mehr als 7 von 10 Fragen richtig, gab es eine Tüte mit Petersiliensamen geschenkt.
Mir persönlich hat der New Holland Pavillon sehr gut gefallen, da dort die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen sehr publikumsnah ausgestellt wurden und ein sehr guter Einblick in den aktuellen Stand der Technik und Visionen für die Zukunft im Bereich Landwirtschaft vermittelt wurde. (JW)

Am Mittwoch verbrachten wir den Vormittag im Collegio Rotondi. Dort nahmen wir an der ersten Unterrichtsstunde (Naturwissenschaften) teil. Da diese auf Italienisch war, konnten wir nicht jedes Wort verstehen aber einige Fachbegriffe kamen uns doch bekannt vor. Auch dort verwenden sie White Boards und viele Schüler haben auf ihren Laptops mitgeschrieben, andere aber noch analog. Danach bekamen wir einen Vortrag gehalten, in dem die Entwicklung der Welt und ihrer Bevölkerung dargestellt wurde, um den Sinn hinter EXPO zu erklären. Dann haben wir in gemischten Gruppen mit den italienischen Schülern an Kurzpräsentationen zu erneuerbaren Energien gearbeitet. Es wurden die Bereiche Solarkraft, Windkraft, Wasserkraft und Geothermie (Nutzung von Erdwärme) innerhalb von zwei Stunden zu fünfminütigen Power-Point-Präsentationen umgesetzt, welche zum Ende des Schultages gehalten wurden.

Um halb zwei war der Schultag zu Ende und es stand uns freie Zeit mit unseren Gastschülern zur Verfügung. Am Abend haben wir uns alle zum Abendessen in einer Pizzeria (zu) früh getroffen, da mit Verspätungen beim Eintreffen mancher Schüler gerechnet worden war. Trotzdem kamen zwei anderthalb Stunden zu spät an. (ChH)

Am Donnerstag, den 8.10.2015, fuhren wir dann ins Zentrum Mailands gefahren, da die Austauschschüler ja nicht direkt in Mailand, sondern in umliegenden Orten wohnten. Wir begannen den Tag früh, wurden gegen acht Uhr morgens zum Bahnhof gebracht und fuhren dann gemeinsam, zunächst ohne die Italiener, nach Mailand mit dem Zug in das Zentrum.
In Mailand wurden wir dann von einem der Geschichtslehrer der Schule in Empfang genommen, der für den Tag unser „Stadtführer“ war. Er zeigte uns die Burg des alten Herzogs von Mailand, in der einige Gebäudeteile von Leonardo Da Vinci entworfen wurden, und anschließend durchwanderten wir den umliegenden Park besucht. Danach besuchten wir, wie geplant, eine Ausstellung im Rahmen der Expo zum Thema „Essen und Design“.
Weiter ging es dann durch die kleineren Straßen zu einer der ältesten und schönsten Barockkirchen Mailands, in der die Wände vollständig von Fresken berühmter Künstler dieser Zeit bedeckt sind, die einen besonderen und nicht alltäglichen Anblick boten.
Nach diesen Besuchen war der Vormittag schon fast rum und wir setzten unseren Weg zum Domplatz fort. Nach einer Imbisspause besichtigten wir dann den berühmten und beeindruckenden Dom Mailands von innen und bewegten uns anschließend in Richtung „Galleria Vittorio Emanuele II“. Nachdem wir hinter der „Galleria“ auch noch einen Blick auf die Scala geworfen hatten, hatten wir Freizeit, die viele von uns zum Shoppen genutzt haben. Ich fand dies sehr interessant auf Grund der vielen guten Geschäfte.
Gegen 17:00 kamen dann auch unsere Austauschschüler, die vormittags in der Schule gewesen waren, nach Mailand und wir gingen mit ihnen in ein Café auf der Dachterrasse eines Edelkaufhauses am Domplatz, von der man einen schönen Ausblick auf den Platz und einige Straßen der Innenstadt hatte. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einem schönen Tag in der Stadt fuhren wir dann mit unseren Austauschpartnern zurück nach Hause gefahren.
Alles in einem fand ich den Tag sehr entspannend und schön. Ich hatte viel Spaß. Mailand ist eine wirklich sehr schöne Stadt. (LHM/AG)