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jugend debattiert: Viertbeste Niedersachens

Eine kleine Delegation aus Debattierenden und Jurorinnen des GLH konnte am 5.03.24 einen langen und spannenden Tag im Landtag in Hannover erleben. Für die Altersgruppe I startete Kim Ambrosius, in der Altersgruppe 2 Alexander Böttcher für den Regionalverbund Lüneburg-Uelzen, nachdem sich beide im Regionalwettbewerb im Wettbewerb mit Lüneburger und Uelzener Gymnasien hierfür qualifizieren konnten. Kim setzte sich dabei in der Landesqualifikation mit überragenden Leistungen gegen 32 Regionalsieger:innen anderer Verbünde durch, sie platzierte sich in der Qualifikation mit Abstand auf Platz 1 und zog ins Landesfinale Niedersachsens ein. Alexander verpasste den Einzug ins Finale seiner Altersklasse nur knapp. Wie es im Finale ausging lesen Sie hier in Kims Bericht zum Landeswettbewerb:

„Meine Antwort auf die Frage, was ich mir vom Schul-, Regional- und Landeswettbewerb erhoffe, war: „Ich gehe ohne Erwartungen da rein.“ Dass ich schließlich als viertbeste Debattierende Niedersachsens den Landtag in Hannover verlasse, hätte ich niemals erwartet. Zehn Tage Vorbereitung, um – theoretisch – drei Debatten führen zu können. Pro und Contra Argumente sammeln, sich mit Menschen austauschen, Recherche betreiben, sowie Gesetze zum Thema zu finden und zu verstehen. Aber die beste Übung ist in die Kontroverse zu gehen, zu diskutieren und andere Perspektiven zu sehen – möglichst viele Aspekte abzudecken, um einen Rundumblick zu erhalten. Denn darum geht es bei einer Debatte! Nachdem ich beim Schulwettbewerb gewonnen hatte, bin ich optimistisch in den Regionalwettbewerb gegangen. Schlussendlich bin ich im Regional Verbund Lüneburg-Uelzen Erste geworden. Die beiden Erstplatzierten in jedem Verbund gewinnen ein dreitägiges Seminar und werden in Fertigkeiten, wie Rhetorik, Recherche, aber auch dem „einfachen“ Debattieren weitergebildet. Ein ansprechendes Freizeitprogramm, bei dem „Pressekonferenzen“ abgehalten oder Klassiker wie „Wer kennt die Meisten“ gespielt werden, sorgt dafür neue Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen. Ich habe viele sehr nette Teenager kennengelernt und wir sind bis heute in Kontakt. Am Tag des Landeswettbewerbes war ich selbstverständlich aufgeregt, auf eine optimistische Art und Weise. Im Landtag, wo sonst die Politiker und Politikerinnen sitzen, debattieren zu dürfen ist allein ein Grund dafür am Wettbewerb teilzunehmen. Obwohl ich nicht am Bundeswettbewerb teilnehmen kann, freue ich mich umso mehr auf die nächste Debattiersaison, denn es gilt immer: Nach der Debatte ist vor der Debatte. Wenn die Frage lautet: „Soll ich dem Debattierclub beitreten?“ Spreche ich mich ganz klar dafür aus!“

Von Kim Ambrosius, Klasse 9

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